Mit Hund auf Landweg reisen
Wie können wir unsere Hündin auf dem Landweg verkehrssicher transportieren? Eine wichtige Frage für eine so lange Reise.
Ein Hundegurt ist gesetzlich zugelassen, laut dem ADAC-Crashtest aber mangelhaft. Noch dazu wird der Hund in vielen Ländern als unberechenbare Gefahr angesehen.
Eine Hundebox? Kennt Fiona nicht, erschien für uns Eltern aber als die sicherste Variante. Die typische kantige und sperrige Hundebox, die man kennt, ist für uns keine Option. Denn wir brauchen möglichst viel Platz auf kleinstem Raum und es soll sich doch nach Zuhause anfühlen. Etwas im Kofferraum fest verbauen ist irgendwie auch keine Lösung, denn Fiona soll mit uns teilhaben am Geschehen.
Die Firma SPORT-VIBRATIONS hat uns eine TAMI Backseat M Box empfohlen. Diese ist ein Leichtgewicht, hat zwei Einstiegsmöglichkeiten, ist aufblasbar, faltbar, gemütlich und super dekorativ. Fiona kann damit während der Fahrt sicher reisen und auch wenn wir mal mit dem Flugzeug fliegen, können wir diese Box nutzen.
Erfahrungsbericht
Das Training zur Eingewöhnung an die Hundebox war ein Klacks. Schon nach wenigen Tagen war die Box ihr zu Hause. Sie schläft gerne drin und zieht sich bei zu viel Trubel dorthin zurück. Ein Zeichen dafür, dass sie sich dort geborgen fühlt.
Wohin mit der Box?
Als unser kleiner Camper schließlich fertig war, war nirgendswo einen freien Platz für die Box. Nach ausprobieren und grübeln, haben wir uns entschieden die Box nicht aufzubauen und unsere Hündin während der Fahrt doch am Hundegeschirr mit Hundegurt zu sichern. Keine ideale Lösung, aber das ist unser Kompromiss. Falls irgendwo an den Grenzen oder im Flughafen doch eine Hundebox benötigt wird, finden wir diese in unserer Dachbox auf dem Dachträger. Auch wenn wir irgendwo für längere Zeit Halt machen möchten, können wir die Box hinstellen und Fiona hat ihr liebstes Bettchen bei sich. Das Zubehörset haben wir nicht mitgenommen, denn das Aufblasen mit unserem Kompressor ist auch möglich. Haben wir getestet.
